Samstag, Oktober 16, 2004

Noach

Dies ist die Geschichte Noachs.

Noach, Sohn Lemechs, war ein gerechter und aufrichtiger Mann. Er zeugte drei Söhne, Schem, Cham und Jefet.

Als G-tt sah, dass der Mensch schlecht war auf der Erde, da entschloss er sich, den Mensch und alles Getier, von den Würmern bis zu den Vögeln im Himmel durch eine Sinnflut zu vernichten. Noach aber fand Gnade in den Augen des Herrn, denn er war ein gerechter und aufrichtiger Mann. Als nun G-tt die Erde voller Gewalttätigkeiten sah, da beschloss er, alles Fleisch der Erde durch eine Sinnflut umkommen zu lassen.

Der Herr aber sprach zu Noach er solle ein Arche bauen, dreihundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch. Die Arche solle drei Stockwerke haben, eine Tür und ein Fenster und Noach solle sie mit Pech beschmieren, damit kein Wasser eindringe. G-tt sprach zu Noach: „Was auf der Erde ist, soll vergehen. Mit dir hingegen will ich meinen Bund errichten. Du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne, deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir. Und von allen Tieren auf der Erde sollst du zwei mit dir nehmen, ein Männchen und ein Weibchen.“ Und Noach folgte den Worten des Herrn, von allen reinen Tieren nahm er sieben Paar, von den unreinen ein Paar mit in seine Arche, wie der Herr es ihm geboten hatte.

Und so geschah es, als Noach sechshundert Jahre alt war, im zweiten Monat am siebzehnten Tag des Monats, dass der Herr es regnen liess auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte lang, bis die Erde bedeckt war von Wasser bis über die Gipfel der Berge... und alles Fleisch der Erde starb bis auf Noach und die mit ihm waren. Als das Wasser nun hundertfünfzig Tage die Erde bedeckte, gedachte der Herr endlich Noach und seiner Arche und er liess Wind über die Erde kommen, dass das Wasser vergehe. So ruhte die Arche am siebten Monat am siebzehnten Tag des Monats auf dem Berg Ararat. Nach vierzig Tagen öffnete Noach das Fenster der Arche, um zu sehen, ob die Wasser schon getrocknet waren. Er schickte eine Taube aus und da es kein trockenes Land gab, wo die Taube hätte verweilen können, kehrte sie zur Arche zurück. So wartete Noach weitere sieben Tage und schickte die Taube erneut hinaus, sie kehrte am Abend mit einem Ölblatt im Schnabel zurück. Da merkte Noach, dass die Wasser auf der Erde gefallen waren. Nun wartete er noch sieben weitere Tage und schickte die Taube abermals aus, doch sie kehrte nicht wieder zu ihm zurück und es war der erste Tag des ersten Monats. Am siebenundzwanzigsten Tag des zweiten Monats war die Erde wieder völlig ausgetrocknet.

Da schickte der Herr Noach und alles Getier aus der Arche, damit sie fruchtbar seien und sich auf der Erde wieder vermehrten. Und Noach ging und erbaute dem Ewigen einen Altar und opferte ihm vom reinen Vieh. Das erfreute den Herrn und er sprach: „Ich will nicht mehr die Erde verfluchen und alles Lebendige töten, wie ich es getan habe. Solange die Erde sein wird, sollen Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht mehr aufhören.“ Und G-tt segnete Noach und seine Söhne und gebot ihnen fruchtbar zu sein und sich zu mehren auf der Erde und zu herrschen über alles Lebendige.

Und G-tt schloss einen Bund mit Noach und jeder lebendigen Seele auf der Erde, dass er nie wieder eine Sinnflut zur Erde kommen lassen werde und als Zeichen des Bundes schenkte er ihnen den Regenbogen.

3 Comments:

Blogger redaktion said...

Hallo Noah!

siehste mich??

16. Oktober 2004 um 23:26  
Blogger Noah said...

Ja, ich seh Dich!

16. Oktober 2004 um 23:43  
Blogger redaktion said...

ich schreib mal www.inidia.de

17. Oktober 2004 um 00:48  

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